Aaron Selig - Bass
 

BIOGRAFIE

 

Der junge Bass Aaron Selig studiert seit Herbst 2025 im Master Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Lars Woldt. 
Zuvor absolvierte er seinen Bachelor an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Albert Pesendorfer.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem u. a. von Brigitte Fassbaender, Christiane Iven, Dorothea Röschmann, René Pape, Ludovic Tézier, 
Hanno Müller-Brachmann, Thomas Hampson und Tobias Truniger.

In der Saison 2025/26 ist er Stipendiat der Liedakademie des Heidelberger Frühlings und debütiert als Piet in Evers humanoid an der Semperoper Dresden, 
als Beau-père in Milhauds Le pauvre matelot am Prinzregententheater München, als Der Tod in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis in der Reaktorhalle München und als Caronte in Monteverdis L'Orfeo bei den Landshuter Hofmusiktagen.

Sein Opernrepertoire umfasst darüber hinaus unter anderem Partien wie 
Sarastro/Sprecher in Mozarts Die Zauberflöte (Stadttheater Bad Hall), Masetto in Mozarts Don Giovanni (UNI.T Berlin) und Sparafucile in Verdis Rigoletto (HfM Hanns Eisler), sowie Colline in Puccinis La Bohème und Leporello in Mozarts Don Giovanni.

Neben der Oper widmet sich Aaron Selig auch dem Konzert- und Liedgesang. 
So sang er u. a. die Bass-Partien in Mozarts Requiem an der Staatsoper Unter den Linden Berlin mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski und in Bruckners Te Deum in der Berliner Philharmonie unter Donka Miteva, die Jesus-Partien in Bachs Passionen, u. a. mit der Singakademie zu Berlin unter Kai-Uwe Jirka und mit dem Bach-Chor Berlin unter Achim Zimmermann, und die Bass-Soli in Händels Messiah und Weills Die sieben Todsünden.
Im Liedbereich arbeitete er u. a. mit Axel Bauni, Gerold Huber, Wolfram Rieger, 
Eric Schneider und Marcelo Amaral.

Er ist Preisträger renommierter Wettbewerbe wie dem Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2024 und 2022, dem Internationalen Mozart Gesangswettbewerb Bad Hall 2025, dem Felix Mendelssohn Bartholdy-Hochschulwettbewerb 2024, dem Internationalen Gesangswettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg 2024 und der Academia Vocalis Tirol 2024. 2025 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Berlin-Brandenburg.

Bisherige Engagements führten ihn an Häuser wie die Staatsoper unter den Linden Berlin, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden, das Prinzregententheater München, die Berliner Philharmonie, das Stadttheater Bad Hall, den Berliner Dom und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin.